Schnipp

Kurzbio

EvilSchnipp Geboren wurde Schnipp 1974 in der ehemaligen Kanzlerstadt Hannover, wuchs dann jedoch in der Stadt mit dem größten Marktplatz des Universums auf – genau: in Heide.

Das inzwischen abgeschlossene Studium der Amerikanistik verschlug in dann in die schöne Hansestadt Hamburg, in die er nach einem kurzen Intermezzo in die Nähe von Heidelberg, jüngst wieder zurückgekehrt ist. Mit im Gepäck: seine Frau Christiane in froher Erwartung.

Und so bloggt und pöbelt er jetzt endlich wieder in der Medienhochburg Hamburg als PR-Berater.

Kennenlernen

1996 immatrikulierte ich mich an der Universität Hamburg für den Studiengang Anglistik, mit Nebenfach Medien- und Kulturwissenschaften (oder so ähnlich).

Leider wurde ich für das Nebenfach nicht zugelassen, hatte somit nur Anglistik an der Backe und stellte zudem fest, dass ich doch, wenn überhaupt, dann lieber Amerikanistik belegt hätte.

Das einzig gute an diesen ersten universitären Schritten war, dass Anglistik und Amerikanistik in einer OE (Orientierungseinheit) zusammengefasst wurden.

Und hier traf ich dann auf Schnipp.

Lange Haare, „Dream Theater“-Shirt, Lederhose und rote Turnschuhe.

So in etwas sah er beim ersten Aufeinandertreffen aus. In Anbetracht der anderen doch sehr drögen Figuren dort war klar, dass wir für einander bestimmt waren.

So kamen wir in dieselbe Orientierungseinheit und lernten uns zwangsläufig näher kennen.

Unvergessliche Momente

Was dokumentiert eine inzwischen auch schon mehr als 10 Jahre währende Freundschaft besser als die Ehre, 2005 Schnipps Trauzeuge sein zu dürfen…?

Bis dahin war es ein langer Weg…um den halben Globus und zurück…

Da wir einige Jahre in einer WG zusammenlebten, gab es mehrere Abende, Anlässe, die ich hier anführen könnte.

Einer der schöneren Abende war jedoch jener, als wir die Zusage für die Wohnung am Holstenplatz erhielten. Die Überraschung war groß, die Freude ebenso. Das wurde dann auch feierlich begossen. Zuerst mit einigen Whiskeys im Anno 1905, weiter gings dann zum Schröderstift Straßenfest. Es wurde ein langer, schöner Sommerabend in Hamburg.

Irgendwann dann während der WG-Zeit kamen wir auf den Eishockey-Trip. Ich glaube Schnipp regte an, für die Playstation NHL 97 oder 98 zu kaufen. Hinzu kamen zahlreiche emotionale Besuche bei den damaligen Lokalmataoren, den Hamburg Crocodiles.

Wohin diese Playstationeishockeynächtelangedaddelei führte, ist nicht nur in unseren Kleiderschränken zu sehen. Dort hängen jeweils ca. drei NHL-Trikots.

Zudem brachte uns diese neue Leidenschaft 2000 zu einer Reise in die USA, quasi nur um Hockey zu gucken.

Über Denver, wo wir zusammen mit einem Crackjunk ein Zimmer im Youth Hostel teilten ging es von New Jersey aus nach Boston. Hier logierten wir bei Evan, hatten das Vergnügen, vor dem Spiel Boston Bruins – St.Louis Blues im Hooters einzukehren. Dies und zahlreiche weitere Getränke verwischen leider fast alle Erinnerungen an das Spiel…

In Montclair, NJ bei Schnipps ehemaliger Aupair Gastfamilie konnten wir unser Lager aufschlagen für die Abstecher nach Philly, wo wir uns Philladelphia Flyers – Pittsburgh Penguins inkl. ner schönen Hauerei ansehen konnten, und nach New York.

Über Schnipps Gastfamilie erhielten wir VIP-Tickets für den Madison Square Guarden, New York Rangers – Detroit Red Wings. In den Drittelpausen konnten wir in den VIP-Raum, zu den Spielerfrauen…

Nach dem Spiel gabs dann eine Führung durch die Katakomben und Kabinen durch John McLean, dem Spender der Tickets. Hier trafen wir dann auf Schnipps Idol, Brendan Shanahan… perfect day I’d say.

Zum Abschluss signierte jedem von uns John noch einen Schläger, den er in diesem Spiel einsetzte.

Mehr geht ja wohl nicht.

Mir war das Glück in Denver nicht ganz so hold. Nachdem wir zwei mehr oder weniger enttäuschende Spiele der Colorado Avalanche gegen Detroit Red Wings und Vancouver Canucks sahen, versuchten wir nach dem Vancouver Spiel noch, hinter der Halle einige Autogramme zu ergattern.

Plötzlich sah ich Peter Forsberg, mit seinem SUV das Gelände verlassen. Leider stand auch er im Stau, so versuchte ich mein Glück und stellte mich wild gestikulierend an den Wegesrand.

Tatsächlich hielt er an und wollte mein Jersey signieren…doch leider hatte ich den Edding bei Schnipp gelassen, der jetzt 50m Luftlinie entfernt von meinem Schicksal keine Notiz nahm. Vergebens versuchte ein sehr zuvorkommender Herr Forsberg, einen Edding im Auto, bei seiner Mutter zu organisieren.

Ich musste jedoch mit dieser Schmach die Heimreise antreten.

Das darfste auch keinem erzählen, so viel Dummheit kommt selten zusammen…

Diese Reise war auch somit auch kaum zu toppen von meinem anderen Besuch während Schnipps Aupair-Zeit.

Wobei der Abstecher zu Uncle Dave’s Farm nach Pennsylvania mit Lagerfeuergewitterromatik, Jägermeister und Fassbier zumindest eine hier abschließende, lobende Erwähnung wert ist….

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