Ricky Bobby – König der Rennfahrer

Ricky Bobby – König der Rennfahrer (R:Adam McKay – D: Will Ferrell, John C. Reilly, Sacha B. Cohen)

Und gleich geht’s schwach weiter. An diesem Abend habe ich mich richtig gequält. Nach Jay und Silent Bob nun auch noch dieses Machwerk. Komischerweise jedoch hatte ich zu Ricky Bobby einige positive Rezensionen im Hinterkopf…. ja ja, auch ich werde nicht jünger. Die Geschichte erzählt von Ricky Bobby, der in einem Loser Nascar Team als Mechaniker arbeitet und plötzlich die Chance ergreift, selbst ein Rennen zu fahren. Endlich kann er die Maxime seines Vaters umsetzen – nur der Sieg zählt. Fortan eilt er von Sieg zu Sieg bis ein anderes Team einen ernsthaften Konkurrenten aufbietet, einen französischen Formel 1 Piloten, der ebenfalls nur den Geruch des Triumphes kennt. Jean Girad, gespielt von Borat Sasha Baron Cohen, entscheidet das Duell für sich und stürzt Ricky Bobby in eine tiefe Krise, der traumatisiert von einem schweren Unfall, nicht mehr in der Lage ist, schneller als mit einem Golfcaddy zu fahren. Was hier schon fast dramatisch klingt, ist jedoch Humor der untersten Schublade. Will Ferell, der mich ja in Stranger than Fiction zu überzeugen wusste, spielt hier einen tumben Rennfahrer, der dümmer ist als ein Stück Brot und von Glück behaupten kann, dass er zumindest eine Begabung hat – Autofahren. Nicht nur Ricky Bobby ist strohdoof, auch der Rest der Bande hat einen IQ, der unter der Raumtemperatur in der Pathologie liegt. Ich gebe zu, der Film hat durchaus den ein oder anderen Schmunzler parat, die Rennsequenzen sind ok, Sascha Baron Cohen spielt den Schwulen, wie man es von ihm erwartet, doch im Ganzen ist der Film eine Enttäuschung. Zumindest nüchtern und möglicherweise auch in der Synchronfassung. Ich wüsste ja zu gern, was denn der selten dumme „Knack und Back“ Spruch denn im Original hieß… Auch hier gibt’s die Quittung: 0,5 von 5 Punkten.


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